Anlagenbau Befüllstationen von Lagerbehältern mit Chemikalien Für ein sicheres und gefahrloses Befüllen von Lagerbehältern mit Chemikalien sollten die Befüllleitungen mit einer Befüllstation ausgerüstet sein; auch um Auflagen aus dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG), der Gewerbeaufsicht und der Berufsgenossenschaft zu entsprechen. Die Befüllstation soll so beschaffen sein, dass sichergestellt wird, dass Beispiel : Funktionsbeschreibung Entladen eines mit Chemikalien gefüllten Straßentankwagens bzw. Bundesbahn-Kesselwagens mit Hilfe von Druckluft in Lagerbehälter aus PE / PP. Lagerbehälter (5) aus HD-PE / PP bzw. PVC oder PVDF und entsprechende GfK-Verbundkonstruktionen sind für drucklosen Betrieb ausgelegt, d.h. nur für eine Belastung durch einliegendes Medium und nicht für eine zusätzliche Druckluftbelastung vom Befüllen her. Deshalb sind die Behälter gegen eine unzulässig hohe innere Druckluftbelastung , wie sie z.B. bei der Entleerung eines Kessel- bzw. Tankwagens vorkommen kann , abzusichern. 
Die Sicherung gegen die Druckluftbelastung erfolgt über eine elektrische Steuerung im Befülltableau (3), mittels eines im Bypaß der Befüll-Leitung untergebrachten Schwimmer-Magnetschalters (2.2). Nach öffnen des Handventils (2.4) gelangt die Flüssigkeit bis zum Schwimmer-Magnetschalter (2.2). Durch betätigen des Tasters "FÜLLEN EIN", im Befülltableau (3), öffnet das elektro-pneumatische Sicherheitsventil (2.3) und wird durch den Schwimmer-Magnetschalter (2.2) in Selbsthaltung gehalten. Nach der Entleerung des Kessel- bzw. Tankwagens (1) und dem freien Durchtritt der Befüll-Druckluft fällt der Schwimmer-Magnetschalter (2.2) ab und schließt das elektro-pneumatisch gesteuerte Sicherheitsventil (2.3). Die Befüll-Druckluft kann jetzt nicht mehr bis zum Lagerbehälter (5) gelangen. Sollte der Lagerbehälter (5) seinen maximalen Füllstand bereits vorher erreicht haben, schaltet die Niveausonde (6) das elektro-pneumatisch gesteuerte Sicherheitsventil (2.3) zu und die Hupe ertönt. Mit einer Löschtaste im Befülltableau (3) wird der Befüllvorgang bestätigt und die Hupe abgeschaltet. Wenn der Max.-Füllstand (6) überfahren werden sollte, schaltet die Überfüllsicherung (7) die Anlage ab und das elektro-pneumatische Sicherheitsventil (2.3) wird geschlossen. Es erfolgt eine optisch und akustische Alarmgebung. Der Befüllvorgang kann außerdem jederzeit mit dem Taster "FÜLLEN AUS" im Befülltableau (3) von Hand unterbrochen werden. Das elektro-pneumatische Sicherheitsventil (2.3) schaltet dann zu und kann mit dem Taster "FÜLLEN EIN" wieder geöffnet werden. Erst nach der Druckluft-Entspannung des Kessel- bzw. Tankwagens (1) über ein separates Absorptionsgefäßes (8.2) bzw. über einen Abluftwäscher und der Restentleerung der Befüll-Leitung über das Restentleerungs-Ventil (2.5), kann der Verbindungsschlauch zwischen Kessel- bzw. Tankwagen (1) und Tankwagen-Kupplung (2.1) an der Befüll-Armatur abgenommen werden. Die verdrängte Behälterluft wird während des Befüllvorganges über die Entlüftungsleitung und das Absorptionsgefäß (8.1) ins Freie geführt oder aber direkt einem Abluftwäscher zugeführt. Bei einer Leckage des Lagerbehälters (5) spricht die Leckwarnsonde (9) an. Die Anlage wird abgeschaltet und ein optischer und akustischer Alarm wird ausgelöst. Zum sicheren Betanken ist es erforderlich, eine geschützte Einstelltasse (10) für das Tankfahrzeug zu erstellen. Die gesetzlichen Vorschriften sind zu beachten. Anlagenbeispiele: - Funktionsbeschreibung als pdf. Datei  - Funktionsbeschreibung Prinzip "HERCULES" als pdf. Datei  - Befüllstation ohne Druckluftsicherung als pdf.Datei  - Befüllstutzenschrank als pdf.Datei  - Befülltableau als pdf.Datei 
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